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Bisher war ich am Himmelfahrts-Tage meistens per pedes unterwegs, doch dieses Jahr schloß ich mich Hirschl an. Vorab sprach er bereits von einer Genusstour zum Sneznik.
Start war gegen 9:00 in Dohna. Auf "alten Dohnaer Bike-Trails" ging es über Autobahnbaustellen und mehr direkt durchs Schloß Zuschendorf, bekannt durch Bonsai und Azaleen.
Kurze Besprechung der Streckenführung: Es ging durch das Seidewitztal und das Müglitztal, anschließend durch das Bahratal und schließlich durchs Bielatal. Naja. Luftlinie ist das zumindest dir kürzere Variante.
Hinter Zuschendorf bogen wir auf die alte Teplitzer-Poststraße ab. Interessante historische Wegführung. Die muß ich nochmal lang fahren.
Hier merkte ich langsam, dass die Mitfahrer mehr oder weniger erfolgreich am Erzgebirgs-Bike-Marathon teilgenommen hatten. Logischerweise kam ich nicht so umfangreich zum Fotografieren.
In Göppersdorf darf man sich nicht verfranzen: Durch den Ort durch, unten rechts und dann scharf links einen steilen Feldweg lang.
Im Müglitztal ging es durch den Ort Bad Gottleuba. Bei Kaiserwetter war der Marktplatz außen bestuhlt, aber vor dem Berg schon ein Bierchen?????
Also nochmal "schnell" auf den Augustusberg und bei Musik von den Herzbuben vom band genossen wir die Aussicht.
13:30 War es dann geschafft. Mittagspause auf dem Sneznik. Allerdings verbrachten wir 2 Stunden mit der Warterei auf ein Essen und zwei Bier. Aber die Sicht ....
Der Rosenberg ist klar zu erkennen. Jedlova auch. Und im Dunst (unter den Wölkchen) - das ist der Jeschken.
Jetzt kam der schönste Teil der Tour. Es ging 20 km nur bergab.
Vorher legten wir - einer alten Tradition folgend - noch eine Ehrenrunde ein. Sonst wären wir auch nicht auf 100 km gekommen.
Ab Königstein fuhren wir den Elbradweg mit den berüchtigten "Wehlener-Sterbe-Bergen" (die waren auch mal besser) und nach einer kurzen Pils-Pause in Obervogelgesang waren wir 18:00, glaube ich, wieder in Heidenau. So war das.