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Lang ersehnt, zweimal verschoben und doch noch geklappt: Die Jedlova-Tour. Der erste Termin am 17.08.2002 fiel buchstäblich ins Wasser, so daß die diesjährige Tour in den Oktober verschoben wurde. Fast schon zu spät, denn zum abendlichen draußensitzen war es, gelinde gesagt, zu kühl.
Ausnahmsweise wurde diese Fahrradtour mit der Eisenbahn begonnen, denn an einem halben Tag ist da wirklich nichts zu machen. Na zumindest ist es keine Genußtour mehr. Da kann man sich ja gleich beim Marathon anmelden
Wir starteten gegen 13:45 in Sohland/Spree, nahmen den zweiten Grenzübergang und die wirklich schönen tschechischen Radwege und erreichten 18:00 den Gipfel. Unbestätigten Messungen zufolge handelte es sich um 1.180 Höhenmeter.
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| im Zentrum steht der Mensch - und Bier. |
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| Und kaum in Sohland angekommen, wird der erste "Berg" erklommen. |
Doch auf einmal heißt es halt, denn ein Zug könntī kommen bald. |
Des Purzels Helm sitzt auf halb acht, weil öfters seine Schaltung kracht. |
Auf diesem Bild, man siehts genau, sind wir schonmal in Schluckenau. |
Halt, mach nicht so viele Bilder, ich seh doch aus wie ein Halbwilder. |
| Man sieht ganz klar - den Jedlova. |
Der Jedlova (Tannenberg) ist mit 774 m der dritthöchste Berg des Lausitzer Gebirges. Die mächtigen Tannen, welche dem Berg den Namen gaben - heute jedoch nicht mehr zu finden sind - waren auch der Grund für die Errichtung des Aussichtsturmes. Der Turm wurde 1891 fertiggestellt. Nach 1945 verfiel er und wurde 1993 wiedereröffnet.
Unsere Unterkunft hatten wir direkt auf dem Berg neben dem Aussichtsturm. Da der Oktobermorgen am Samstag verregnet und diesig war, entschieden wir uns für eine Wanderung. Allerdings sollte die Sonne nicht lange auf sich warten lassen.
Fast ärgerten wir uns, daß wir keine Radtour gemacht hatten, aber bei der Wanderung konnten wir die wunderhübsche Gegend viel intensiver wahrnehmen, was wir sonst sicherlich verpaßt hätten. Nach dem Absieg besuchten wir den Tolstejn (Tollenstein), Jiretin (St. Georgenthal) und Krizova hora (Kreuzberg). Fast hätte ichīs vergessen. Vorm Aufstieg haben wir uns eine Stärkung im Gasthaus "Zvonecek" (Glöckchen) einverleibt. Die Gaststube kann man nicht beschreiben - man muß es einfach erlebt haben.
| Am Kreuzweg unten angelangt wird dieser Blick aufs Bild gebannt. |
Des Fotografen größte Wonne ist ein Foto gegen Sonne |
Bei diesem Bild, so denkt der Denker braucht es īnen guten DH-Lenker. |
Ei, wer sitzt denn da im Grase? Das ist der Purzel, nicht der Hase. |
Das Schwein, das dreht sich schon seit Stunden und morgen früh ist es verschwunden. |
Und in den späten Abendstunden kommī die Becherovka-Runden. |
Es begann früh zu regnen - oder hörte es die ganze Nacht nicht auf? Jedenfalls war die 30-Kilometer-Abfahrt vom Jedlova wieder mal eine feuchte Sache. Ein neuer Bremsensatz läßt grüßen. Entlang dem Kamnitz-Tales ging es durch Kytlice nach Ceska Kamenice, weiter nach Ruzova und Hrensko.
Dort war der offizielle Grenzübertritt geplant. Tja, geplant. Eine Weiterfahrt wurde uns nicht gestattet, da die Grenze offiziell gesperrt war. Und alles wegen des Hochwassers. Fähren gab es z.Zt. keine. Wir legten also nochmal eine 27-km lange Ehrenrunde über Decin hin, um anschließend auf der anderen Elbseite in Schöne nach Sachsen einzureisen - ohne Kontrolle. Anschließend Heimreise in feuchten Sachen mit der Bahn. Für einige der nächste Weihnachtswunsch: eine Regenhose!
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| Auf diesem Bild erkennt man klar: Der Fotograf war vorher da. (Nur so beiläufig erwähnt + weil sichs reimt) |
An dieser Stelle - welch ein Ding - folgt der Becherovka-Link. |
An der Grenze heißtīs: zurück, ..(schimpf)... ...(schimpf) .... shit. |